Es is’ Freitag auf´d Nåcht. Du verlässt das Büro
und am Hamweg gehst no auf a Bier irgendwo.
Då steht sie plötzlich vor Dir, eine Göttin die Frau.
Sie hängt sich bei Dir ein, und sågt: „Ich weiß es genau.
Wir håb´n uns scho’ moi gesehen, dås Fest X-Ypsilon.”
Du sagst: „Ach ja, ja genau, ja jetzt weiß ich schon.”
In dem Moment dein Handy, Du hebst ab: „So so …“
Es is’ der Chef. Du sollst zurück ins Büro.

Na bitte wunderbår
na ma håt´s ned leicht
Du då raufst da de Håar
na ma håt´s ned leicht
irgendwås rennt daneb’n
na ma håt´s net leicht
so viel Pech kånn’s ned geb’n
åber leicht håt´s an.

Tågs drauf erinnerst du dich, sie wollt’ dich wiederseh’n
und hat dir gestern zwinkernd ihre Nummer gegeb’n.
Gleich hast du witzig und frech, ein Rendezvous ausgemåcht,
in der Bar “D´amour” heute Abend um Åcht.
Drei Gläschen sind schon geleert, sie spricht von Liebe und Glück.
Dieser Duft måcht dich wild, du rückst näher ein Stück.
Vor ihrer Wohnungstür dånn, wird der Åbend zur Qual
weil sie sågt: „Ciao und bis zum nächsten Mal.”

Na bitte wunderbår …

Dånn ist es Sonntag Morgen, du kochst heißen Cafe,
hast dich wieder im Griff, nur der Kopf der tut weh.
Du rufst an einen Freund, und sågst: „Das glaubst du nicht,
wenn ich Dir erzähl’ von gestern Abend die G´schicht.”
Doch er sagt schmunzelnd: „Ich weiß!”. Du frågst verwundert: „Wieso?”
Und er meint nur: „Mein armer schöner Gigolo.
Tja, mittlerweile mein Freund, bist du der größte Depp
in ihrem Foto-Blog im WorldWideWeb.“

Na bitte wunderbår …

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